Hessentag 2015 in Hofgeismar
Der   Geschichtskreis   Carlsdorf       hat   in   Zusammenarbeit   mit   dem   Hugenotten-   und   Waldenserpfad   e.V.    eine Ausstellung   über   das   Kulturerbe   der   Hugenotten und   Waldenser   in   Nordhessen   erarbeitet.   Diese Ausstellung   wurde   auf   dem   Hessentag   2015    vom   29.   Mai      bis   7.   Juni   in   Hofgeismar      gezeigt.   Zahlreiche   Helfer aus   den   Hugenottenkolonien   Mariendorf,   Leckringhausen,   St.   Ottilien,   Bad   Karlshafen,   sowie   Vorstandsmitglieder   vom   Hugenotten-      und Waldenserpfad,   Mitglieder   des   Hugenottenmuseums   Bad   Karlshafen   und   der   Deutschen   Hugenottengesellschaft haben    sich    bei    der    Standbetreuung    verdient    gemacht.    Prominente    Besucher,    wie    der    Ministerpräsident    von Hessen,     Volker     Bouffier      und     unsere     Landtagsabgeordnete     Brigitte     Hofmeyer      waren     angesichts     der momentanen   Flüchtlingswelle   von   der   Ausstellung   beeindruckt.   Auch   viele   andere   Besucher   wunderten   sich darüber,   dass   ein   absolutistischer   Landesfürst   „Zuwanderungsgesetze“       erlies,   die   man   noch   heute   in   vielen Details als Vorbild nutzen könnte.    Die Ausstellung   zeigt   auf      acht   großen   Tafeln   die   Zuwanderungsgeschichte   der   Hugenotten   und   Waldenser,   die   Baugeschichte   der      „Cassel   Oberneustadt“,   der Hafenstadt   „Carlshafen“   und   den   dörflichen   Neugründungen   im   Refuge   Nordhessen.   Nicht   nur,   dass   der   Grund   für   diese   Neugründungen   die   hugenottischen Flüchtlinge   waren   sondern   auch   die Architekten   waren   oft   selbst   Hugenotten.   Bad   Hofgeismar   mit   dem   Gesundbrunnen   verdankt   vieles dem   hugenottischen   Leibarzt   des   Landgrafen   und   gleichzeitigen   „Consul   Regens“   (Bürgermeister)   der   Stadt.   Der   Bekanntheitsgrad   der Brüder    Grimm    ist    zum    größten    Teil    auf        ihre    Märchensammlung    zurück    zu    führen.    Die    meisten    der    Märchenzubringer    waren hugenottisch/französischer    Abstammung.     Ihre     hugenottischen     Vorfahren     (Urgroßeltern),     fanden     Bleiberecht     und    Arbeit          in Hofgeismar/Schöneberg,   Mariendorf   und   Carlsdorf.   Die   touristische   Botschafterin   Hofgeismars   „La   Belle   au   Bois   Dormant“    (Die schlafende Schönheit im Walde)“ war eine Französin. Sie wurde auf der Sababurg zum deutschen Dornröschen.   Wie sähe Nordhessen ohne die hugenottische Zuwanderung heute aus?
“Das historische Kulturerbe der Hugenotten und Waldenser im Refuge Nordhessen”,  oder...
Ausstellung :
Refuge Nordhessen
Cassel, hugenottische Oberneustadt
Hofgeismar, Erstaufnahme- zentrum
Carlshafen, hugenottische Baugeschichte
Brüder Grimm, Märchen- sammlung
Grimm’s Märchen, Zubringer(innen)
“du Ry’s” hugenottische Baumeister
Hugenottische Persönlichkeiten Nordhessen
Zuwanderung:  Eine Erfolgsgeschichte
Festzug :
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